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Roques de García

Der Teide-Nationalpark beherbergt eine der schönsten Landschaften der Insel Teneriffa, durch die man wandern kann. Es ist schwer innerhalb von Europa, mit vulkanischen Überresten verschiedener Art in Berührung zu kommen. Das vielleicht beste Beispiel dafür ist der Wanderweg Roques de García, ein interessanter Rundweg, der für jeden geeignet ist. Den perfekten Ausgangspunkt für eine Erkundung der Nationalparks bietet hier eins unserer Ferienhäuser oder Appartements auf Teneriffa.

Roques de García

Das Gebiet in der Nähe des Wanderwegs Roques de García ist eines der meistbesuchten des Nationalparks. Der Grund dafür ist einfach: Von hier aus kann man das beste Foto des Teide mit dem berühmten Roque Cinchado im Vordergrund machen. Eine merkwürdige vulkanische Formation, die sich in den Cañadas unterhalb des Vulkans Teide befindet. Innerhalb des Wanderwegenetzes des Teide-Nationalparks befindet sich der Wanderweg Nummer 3 – Roques de García. Dieser Rundweg ist 3,6 km lang und kann in etwa anderthalb Stunden zurückgelegt werden. Er beginnt am Aussichtspunkt La Ruleta.

Roques de García

Anfahrt für die Roques de García

 

Am Aussichtspunkt Roques de García können Sie Ihr Auto problemlos parken, vorausgesetzt, Ihr Besuch fällt nicht in die Hauptzeit des Parks, die zwischen 12 und 14 Uhr nachmittags liegt. Also wie immer der Tipp: früh dran sein lohnt sich.

 

Für diesen Weg muss keine Genehmigung beantragt werden. Er ist frei begehbar, ohne die Flora und Fauna zu schädigen und ohne den offiziellen Weg zu verlassen. Er ist leider der einzige genehmigungspflichtige Weg im Teide-Nationalpark, der zum Gipfel des Teide führt.

Um das Vorhandensein der Roques de García im Nationalpark zu verstehen, muss man seine Vorstellungskraft bemühen. Es ist ein wahres Vergnügen, in dieser Gegend von Teneriffa innezuhalten und die frische Luft einzuatmen, und auch die Aussicht ist ein Genuss.

 

In diesem Gebiet befinden sich die Roques de García, kuriose Formationen, die jeder mit etwas Fantasie nachempfinden kann. Sie haben so kuriose Namen wie Roque Cinchado oder Torrotito. Klar ist, dass es sich bei den Felsen um eine Aneinanderreihung von Dykes, Pitons und Anhäufungen von verschiedenen vulkanischen Materialien handelt.

Roques de García

Entstehung der Felsformation

 

Einige vertreten die Theorie der Senkung, andere die des gravitativen Abrutschens, wieder andere eine Kombination aus beidem. Wie dem auch sei, was auf der Insel Teneriffa vor etwa 180.000 Jahren geschah, legte die heutigen Formationen frei, die als Roques de García bekannt sind, das heißt wir sehen das Innere eines alten und gewaltigen Vulkans vor der Entstehung des Teide, der die Insel krönt. Seine Überreste? Zum Teil vor uns, zum Teil hinter uns und natürlich auf dem Grund des Meeres. In der Umgebung dieser Felsen verläuft der Wanderweg Roques de García. Ein schöner Weg, den wir direkt vom Aussichtspunkt mit Blick auf den Llano de Ucanca empfehlen. Von dort aus führt der Weg bergab bis zur so genannten La Catedral, einem wunderschönen Piton, dessen Form an eine Kathedrale erinnert, daher der Name. Er gilt als bedeutendstes Kletterziel. Auf seinen Gipfel führen Routen bis zum Schwierigkeitsgrad 7, welche jedoch nur für erfahrene Kletterer geeignet sind.

Roques de García

Der Weg schlängelt sich durch ein wahres vulkanisches Freilichtmuseum. Bei einem Spaziergang auf dem Pfad der Roques de García kann man Lavaströme des Typs aa (auf den Kanarischen Inseln als malpaís bekannt, weil sie unregelmäßige und scharfe Kanten haben) und pahoehoe-Lavaströme (sehr glatt und flüssig) beobachten, die sich in schnurartige Lava verwandeln können, indem sie die Form eines Seils einnehmen. Auf Schritt und Tritt finden wir Beispiele für die typische endemische Flora des Parks. Sie hat diese Lava-Welt nach und nach kolonisiert. Ihre Evolution und Anpassung an das Hochgebirge haben zu Arten geführt, die eine verkümmerte Form haben, um sich vor dem Wind zu schützen und die Feuchtigkeit im Inneren zu halten. Diese Pflanzen haben lange Wurzeln, um so viel Wasser wie möglich aufzufangen, und eine hohe Blütenproduktion im Frühjahr, um ihr Überleben im Hochgebirgsklima zu sichern.

Die Felsen lassen sich über verschiedene Straßen erreichen. Von La Orotava im Norden, Guía de Isora im Südwesten oder Vilaflor im Süden. Die Straße führt zum südöstlichen Ende der Felskette, wo sich der Parkplatz Parador Nacional de las Cañadas befindet. Genau gegenüber befindet sich ebenfalls ein Parkplatz.